Back to the Basics #DAM Evangelists

Es ist schon spannend wie wir DAM Experten uns doch in der Community verhalten. Es gibt die heißesten Diskussionen über Metadaten Taxonomie, Master Data Management, oder Facetted search … sicher alles sehr wichtige Themen, aber in erster Linie für „uns“ Experten.
Ich denke in den wenigen Communities, die es hierzulande gibt, und es sind wirklich verdammt wenige, sollten wir langsam beginnen wieder etwas „back to the basics“ zu gehen.
Ich sehe ein Problem darin, dass wir uns in unseren Themenbereichen natürlich untereinander verstehen, aber wie sollen wir eine größere Anzahl von Menschen mit unseren Themen erreichen, wenn diese noch nicht mal wissen was Digital Asset Management bedeutet?
Es ist wichtig, dass man sich um das Wesentliche bemüht und das ist es zu Beginn erstmal den Leuten zu erklären, um was es bei DAM überhaupt geht. Hier gilt es den Menschen zu vermitteln, dass ein DAM System sinnvoll einsetzbar ist in ihrem Unternehmen, dass man damit Zeit und Geld sparen kann und dass Fehler auf ein Minimum reduziert werden können (und nein PIM ist keine eierlegende Wollmilchsau, die im Zweifel auch noch Espresso Macchiato für die gesamte Abteilung machen kann!).
All diese Argumente immer unter dem Gesichtspunkt vorgetragen, dass DAM nicht rationalisieren soll, sonst kommt man schnell in die Diskussion „werde ich dann noch gebraucht?“, sondern dass DAM allen Beteiligten das Leben einfacher macht und dass sich viele Kollegen dann endlich auf ihre eigentlichen Aufgaben fokussieren können und somit produktiver werden!
Ich kann mich an eines meiner ersten Projekte erinnern, die ich als junger Ingenieur leiten durfte. Eine komplette Marketingabteilung mit mehr als 30 Leuten stand hier zur Disposition.
Das Fazit der GF lautete: zu langsam, zu schwerfällig, zu fehleranfällig!
Wir analysierten die Abläufe und integrierten ein DAM mit intergriertem Workflow System in deren Prozesse.
Eine Produktivitätssteigerung um bis zu 30% in Marketing und Medienproduktion war die Folge. Das Thema Outsourcing der Abteilung war nach kurzer Zeit vom Tisch und keiner der Kollegen hat aufgrund der Einführung unseres Systems seinen Arbeitsplatz verloren, im Gegenteil die Abteilung ist mittlerweile auf über 50 Leute angewachsen und zeichnet Verantwortlich für den Content des gesamten Unternehmens. Das DAM wurde zu einem zentralen Multimedia Datenhub, der sowohl mit PIM als auch mit dem Katalogproduktionssystem und dem Ecommerce Shop, kommuniziert.
Damals wie heute ist es für mich immer noch ein tolles Gefühl bei der Ausrichtung der Abteilung in Richtung Zukunft mitgeholfen zu haben. Dieses Beispiel zeigt, dass DAM eben kein Rationalisierungs- Tool ist, sondern dass es im Gegenteil dabei helfen kann, Arbeitsplätze in einem Unternehmen zu sichern und zu etablieren.
Wir DAM Evangelisten sollten uns daher bemühen das Thema DAM einfach und verständlich unter die Leute zu bringen, damit endlich das Potential von DAM in Deutschland ganz ausgeschöpft werden kann.
Wer sich gerne mal über die „Hauptbegriffe“ rund um das Thema DAM informieren möchte, findet hier ganz gute Infos dazu:
http://blog.xenario.de/dam-glossar/
http://damglossary.org/


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