Die agile Software Auswahl – Deshalb werden Sie damit erfolgreich sein!

Agile Software Auswahl
Die agile Software Auswahl ist für mich die einzige wirklich funktionierende Methodik, um Software erfolgreich und effizient zu evaluieren. Kompakt stelle ich ihnen in diesem Artikel noch einmal die entscheidenen Vorteile dieser Methodik vor.
Falls sie sich bisher noch nicht mit der agilen Software Auswahl beschäftigt haben, gebe ich ihnen im Folgenden einen kurzen Abriß des Workflows:

Die agile Software Auswahl gliedert sich in drei Phasen:

  1. Erarbeiten und Verfassen der wichtigsten User Stories gemeinsam mit den relevanten Stakeholdern
    (—>>>1. Die Stakeholder und ihre Stories)
  2. Benutzen dieser User Stories als Grundlage für die Anbieter Ausschreibung und die Partnerauswahl
    (—>>>2. Die richtige Partnerwahl)
  3. Erstellen eines Proof of Concepts mit „Hands On“ für die Stakeholder und schließlich finale Auswahl
    (—>>>3. Proof of Concept)

Aber was genau macht die agile Software Auswahl so erfolgreich?

Der Erfolg liegt eindeutig in der Beteiligung der Stakeholder – und das von Beginn des Prozesses an!

Jeder von uns kennt vermutlich das bekannte Zitat von Henry Ford:
„Wenn ich die Menschen gefragt hätte, was sie wollen, hätten sie gesagt schnellere Pferde!“
Hat Henry Ford recht gehabt?
In unserem Fall kann ich ganz klar sagen: „NEIN!“

Es ist bei der Software Evaluierung unerlässlich, dass man die Stakeholder gleich von Anfang an, in den Prozess involviert.
Durch das gemeinsame Erarbeiten der wichtigsten User Stories werden die Stakeholder dazu angehalten ihre Anforderungen und Wünsche selbst zu formulieren und somit auch zu durchdenken. Beim Verfassen der User Stories ist man sozusagen dazu „gezwungen“ sich intensiv mit dem Thema auseinander zu setzen.

Das Recht mitgestalten zu dürfen vermittelt ein gutes Gefühl!

Fast noch wichtiger ist allerdings der psychologische Aspekt:

Die Stakeholder werden von Anfang an in den Prozess mit einbezogen und können selbst den Evaluierungsprozess mit gestalten. Dies vermittelt das Gefühl, dass man ein Mitgestalungsrecht hat und dass die Wünsche gehört und auch berücksichtigt werden.
Dieses ganz entscheidende Merkmal wird das Projekt auch im späteren Integrationsprozess der ausgewählten Software um ein Vielfaches vereinfachen.
Werden Stakeholder nicht von Anfang in den Auswahlprozess mit ein bezogen, entsteht fast immer das Gefühl, dass man etwas „vorgesetzt“ bekommt mit dem man täglich arbeiten soll, für das man sich aber nicht selbst aktiv entschieden hat.
Man fühlt sich also „fremdbestimmt“ und wird bei den ersten Problemen, die mit der Software auftreten, sofort in eine Abwehrhaltung gehen, nach dem Motto „ich wurde ja nicht gefragt bei der Auswahl…“
Diese Abwehrhaltung wird nicht nur einem Product Owner schlaflose Nächte bescheren, sondern sie kann darüber hinaus den Erfolg des Projektes extrem gefährden.
Waren die Stakeholder von Beginn an ein produktiver, gestalterischer Teil des Prozesses wird man sich diesen „Anschuldigungen“ nicht stellen müssen.

Wichtig ist es eines ganz klar abzugrenzen:

Durch die Beteiligung der Stakeholder soll keine Verantwortung verteilt, oder verschoben werden.
Es soll also keine Rechtfertigung sein, falls ein Product Owner Fehler begeht. Es geht vielmehr darum die wichtigsten Anwender mit einzubeziehen, um so einen besseren Projekterfolg haben zu können. Die Steuerung des Gesamtprozesses und auch die Entscheidung welche User Stories sind so wichtig, dass sie für den Auswahlprozess herangezogen werden, liegt immer noch beim Product Owner. Seine Aufgabe ist es mit den Stakeholdern ins „Sparring“ zu gehen und die Stories richtig zu formulieren.
Bei diesen ganz entscheidenden Vorteilen sollte nochmals deutlich geworden sein, dass die agile Software Auswahl die richtige Methodik ist, um Software jeglicher Art erfolgreich zu evaluieren!

Bei Fragen, Wünschen, oder Anregungen freue ich mich über ihre Nachricht!

 


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