DAM Systeme für Agenturen?

Im Zeitalter von Big Data und Multichannel-Marketing erscheint es nahezu surreal, dass sich zahlreiche Werbeagenturen im deutschsprachigen Raum noch immer als strikte DAM (Digital Asset Management) Verweigerer präsentieren.

Diese DAM Vermeidungsstrategie in der Agenturszene wirft zahlreiche signifikante Fragen auf:

  • Wie kann ein kreativer und produktiver Workflow überhaupt ohne den Einsatz eines passenden DAM Systems effizient umgesetzt werden?
  • Wie kann ohne DAM System ein permanenter Zugriff auf die Daten gewährleistet werden?
  • Wie können lange Suchzeiten nach digitalen Daten vermieden werden?
  • Wie kann ein reibungsloses und vor allem schnelles Time2Market garantiert werden, ohne automatisierte Distribution von digitalen Daten in sämtliche Medienkanäle?
  • Wie können Mehrfachkäufe von digitalen Assets vermieden werden und wie kann man sich vor Strafen schützen, die den Einsatz nicht autorisierter Assets nach sich ziehen?

Bei all diesen offensichtlichen Fragen fehlt noch die vielleicht alles entscheidende:

Wie kann die Agentur dem Endkunden beweisen, dass sie hohe Kompetenz beim Handling von digitalen Daten besitzt?

Kreativität ist unbestritten der Key Faktor für ein erfolgreiches Agenturgeschäft, aber die Rufe des Endkunden nach einer allumfassenden Betreuung durch seine Agentur werden zusehends lauter!

Blickt man einige Jahre zurück wird man feststellen, dass sich Ähnliches bereits einmal hinsichtlich der „klassischen“ Werbemittelproduktion zugetragen hat:

Damals begannen zahlreiche Agenturen auf Wunsch des Endkunden damit, neben dem Kreativ- Prozess, auch die komplette „Printproduktion“ abzuwickeln. Agenturen erwarben sich über die Jahre hohe Kompetenzen in der Bildbearbeitung und im klassischen „Layouten“ von Werbemitteln. Eine Folge dieser Verlagerung war, dass sich die alt eingesessenen Prepress Häuser neue Geschäftsfelder erschließen mussten, mit denen sie in der Lage waren Ihre Einbußen zu kompensieren. Einige dieser Druckvorstufenunternehmen verlagerten ihr Kerngeschäft sehr erfolgreich auf das komplette Handling der digitalen Daten.

Jetzt scheint sich hier ein erneuter Wandel zu vollziehen: Auch dieses Geschäftsfeld ist aktuell im Begriff sich von den Prepress Häusern hin zu den Agenturen zu verlagern.

Die Agenturen sind somit gefordert und je früher sie sich dieser neuen Herausforderung stellen, desto größer ist Ihre Chance auch in diesem Bereich erfolgreich zu agieren und nicht nur zu reagieren!

Ohne Digital Asset Management System geht es nicht!

Der Einsatz eines DAM Systems ist eine absolute Voraussetzung, um mit digitalen Daten effizient umgehen zu können. Neben der automatisierten Distribution der Daten in alle Medienkanäle („create once, use many“), trägt es dafür Sorge, dass aufgrund nur eines einzigen Datenstammes die Konsistenz der „Marke“ gewährleistet ist.

Des Weiteren bietet ein sorgfältig ausgewähltes DAM System noch zahlreiche weitere Vorteile:

  • Permanenter Datenzugriff durch autorisierte Personen!
  • Hohe Datensicherheit durch zentrale Backup Systeme!
  • Automatische oder manuelle Veredelung von Daten mit Metainformation!
  • Hocheffiziente Suchmechanismen!
  • Straffen von internen Produktionsabläufen (Worflows!) und Schaffen von Automatismen!
  • Vermeiden von digitalen „Mehrfachkäufen“!
  • Vermeiden von Restriktionen durch den nicht autorisierten Einsatz von Daten!
  • u.v.m.

Bei dieser Fülle an Argumenten sollten sich die Agenturen schnellst möglich mit dem Thema „digitale Kompetenz“ und somit auch mit Digital Asset Management Systemen auseinandersetzen und dies im Optimalfall bereits bevor der Endkunde dies von Ihnen fordert, denn agieren ist immer besser als reagieren!


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